| theaterfuereinjahr STARTSEiTE + STüCK + iNSZENiERUNG + ENSEMBLE + SPiELORTE + PRESSE + SPONSOREN + iMPRESSUM + |
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| GRUNDAUSSAGE + VERWEiGERUNG + GRUNDAUSSAGE Die Gestaltung der Inszenierung gründet auf einem Aphorismus der Hauptfigur Joachim Schwahr: Wirklichkeit ist Gewalt. Daraus leitet sich das Begriffsfeld derb-verderblich-verdorben ab, in dem sich die Handlungsweisen der Akteure spiegeln. Die Inszenierung hebt den Zwiespalt in der Hauptfigur mit dessen Rollenübernahme durch zwei Spieler und durch die, im Stück bereits angelegten, Einsager- und Reflexionstexte der Krähenfigur hervor, welche wechselnd gesprochen werden. Als Kontrast zur Begrifflichkeit des Derben und Sinnbild für die Verderblichkeit steht das Stiefmütterchen, das mit seinem biederen Image auch auf die historische Einordnung des Stückes in die 1950er Jahre verweist.
VERWEiGERUNG Joachim ißt den Blumenkohl nicht, den Charlotte Ernst gekocht hat, er könnte vergiftet sein. Rückzug von der Außenwelt. Der Blumenkohl ist eine noch nicht entwickelte Blüte der Pflanze. Er wurde bereits vor über 1.500 Jahren angebaut. Man vermutet seinen Ursprung in Asien, dort wird auch heute noch der meiste Blumenkohl verzehrt. Die Pflanze wurde so gezüchtet, dass ihre Hüllblätter um die entstehende Blüte herumwachsen. Durch die geschlossenen Blätter kommt wenig Licht an die Blüte, somit kann sich keine Verfärbung bilden und die Blüte bleibt weiß.
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